we were at the moon...
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Space Debris ("Weltraum-Schrott") ist eine deutsche Band aus dem Odenwald.

Markenzeichen sind strukturierte Improvisationen, wobei im Spielfluß Melodie- und Kompositionsgerüste entstehen. Damit überträgt Space Debris diese im Jazz schon immer übliche Arbeitsweise auf den Psychedelic-, Fusion- und Hardrock. Das bedeutet auch bei Plattenaufnahmen "live" Ideen zu gestalten und zu kreieren ohne "Malen nach Zahlen", wie es sonst im Rock beim Reproduzieren von festen Songstrukturen üblich ist. Dabei knüpfen Space Debris an das Konzept der "Spontankompositionen" der Krautband Can oder auch an die Merkmale der frühen, langen Zep und Purple Liveimprovisationen an. Die Band bringt einen kleinen Beitrag um diesen seit 1975 weitgehend vernachlässigten Zweig der Rockmusik zu pflegen.

Auftritte beim BURG-HERZBERG-FESTIVAL 2006 (gefilmt u.a. für den WDR-ROCKPALAST) und auf der ZAPPANALE 2007, sowie zahlreiche Beiträge zu z.T. hochauflagigen und u.a. international erschienenen Samplern (z.B. beim den Rockmagazinen Moonhead und Eclipsed oder bei Trip In Time, Krautrock-World, u.a.), haben Space Debris bekannt gemacht. Die Band hat seit 1998 zahlreiche LPs und CDs in der Tradition des "Krautrock" produziert.


v.l.n.r.: Christian Jäger (Schlagzeug/Produktion/Artwork), Peter Brettel (Bass/Technik), Winnie Rimbach-Sator (Orgel/Keyboards), Tommy Gorny (Gitarre)

"Space Debris haben sich dem Jam-Krautrock der frühen Siebziger verschrieben, bei dem scheinbar alles möglich war - Jazz, Ethno, Rock, Blues und Avantgarde, und das bringen sie auch mit einer hohen Authentizität. Das Trio ignoriert aktuelle Trends und konzentriert sich lieber auf Feeling und Ausdruck. So bieten die teils sehr langen Nummern (oft weit über 10 Minuten) hoch individuelle "Irrungen und Wirrungen", die den Hörer verführen, neugierig machen, und in eine ganz andere Dimension "abfahren" lassen. Besonders das intensive Zusammenspiel verdeutlicht die Essenz der Musik, nämlich Offenheit, die Fähigkeit, aufeinander eingehen zu können, und das sich loslösen von konventionellen Songstrukturen" (Quelle: Rockmagazin GOOD TIMES-4/2008)

"Ein energetischer Jamrock, den heute nicht mehr viele Bands bieten und der tatsächlich an Live-Großtaten der dankbaren Toten erinnert." (Quelle: Eclipsed-Rockmagazin 11/05).




Die Tonträger sind hier direkt bei der Band zu bestellen


Man erhält sie aber auch bei einigen Mailordern

die DVD auch regulär Handel.

1. CD/DLP------"Krautrocksessions 1994-2001"(2002)(Eigenvetrieb/Breitklang)
2. CD/DLP------"Kraut-Lok"(2005)(Eigenvertrieb/Breitklang)
3. CD/LP--------"Three"(2006))(Eigenvertrieb/Breitklang)
4. CD/DVD------"Into The Sun - Live At Herzberg 2006"(2007)(im Handel über Inacoustik/Herzberg Verlag)
5. 2-CD/3-LP---"Elephant Moon"(2008))(Eigenvertrieb/Breitklang)
6. CD-------------"Live Ghosts" (2009)(Eigenvertrieb/Breitklang)







neue CD Live Ghosts (einfach aufs Cover clicken, um review zu lesen,


SD noch als Trio auf dem Herzberg-Festival 2006 mit Tom Kunkel an der Orgel



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Hier ein recht aussagekräftiger Review über die Studio - Platte "Three" von www.BabyBlaue-Seiten.de:





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Hier das Cover der neuen CD/DVD "Live At Burg Herzberg 2006 - Into The Sun"





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DIE ZWEITE DOPPEL-LP: Space Debris: Kraut Lok (ca. 82 Min.)



recorded und produziert 2005

(auch als CD erhältlich)



Gastmusiker der zweiten Platte: Magic Petra (vocals), Eric Bläß (Gitarre), Thomas Schütz (Bass), Jochen Meister (Gitarre), Daniel Sich (Gitarre).

Besonderen Dank geht an Oliver Gerhartz, ohne dessen Fotos das Kraut-Lok Cover nicht möglich wäre. Das Cover kann übrigens zum Zeitreisen benutzt werden: Man kann auf der Kraut Lok das Wort (engl.) "Zeno" erkennen = Zenon, griech. Philosoph., Zenon von Elea, vorsokratischer Philosoph und Mathematiker, der bekannt wurde durch seine Paradoxien im Zusammenhang mit Raum und Zeit und dem Unendlichen. (5. Jahrh. V. Chr.); Hier seine Beweise gegen herrschende Raum- und Zeit-Begriffe:

Zenon fragte, wie es sein kann, daß man in einer endlichen, d.h. begrenzten Zeit eine Strecke durchlaufen kann, die aus unbegrenzt zu verkleinernden Teilstücken besteht (z.B. Strecke AB=1, dann erhält man: 1/2+1/4+1/8+1/16+...=1). D.h. man solle z.B. versuchen, Archilleus, den schnellsten Läufer Griechenlandes gegen eine Schildkröte mit einem Vorsprung antreten zu lassen. Angenommen die Schildkröte hat einen Vorsprung von 100 Metern und Archilleus läuft zehnmal so schnell wie die Schildkröte, dann hat Archilleus, wenn er 100 Meter durchlaufen hat, den Startplatz der Schildkröte erreicht. Diese hat aber unterdessen auch 10 Meter zurückgelegt. Hat Archilleus diese 10 Meter durchlaufen, ist die Schildkröte wieder 1 Meter voraus usw. Wie kann also Archilles die Schildkröte je einholen? Zeit und Raum sind also nicht denkbar. Man kann sich also vorstellen, daß Space Debris mit dem Prinzip der Paradoxien von Zenon eine Zeitmaschine gebaut haben und in Form der Kraut Lok nun unterwegs sind. Dazu Christian, der Schlagzeuger: "Wir haben seine Paradoxien ernst genommen im Gegensatz zur modernen Wissenschaft und das Produkt mit unserer Musik verbunden. Besucht haben wir Zenon auch schon und, damit er uns erkennt, haben wir seinen Namen zur freundlichen Begrüßung auf die Maschine gemalt. Wenn man das Cover-Bild "durchschaut" und die Paradoxien des Zenon sich dabei versucht vorzustellen, wird man in Kombination mit unserer Musik Raum und Zeit verändern und Zeitreisen unternehmen in die 70iger Jahre"






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Hier das Cover der ersten DLP, "Krautrocksessions 1994 - 2001", die leider ausverkauft aber noch als CD erhältlich ist:





"Es ist kein Zufall, dass die Musik überwiegend wie aus dem Jahr 1969 klingt, denn musikalische Vorbilder, alte Fendertürme, Hammond mit Marshall-Amp und Ludwigdrums, sowie analoge Aufnahmetechnik mit 1 (!) bis max. 4 Spuren müssen und sollen zu diesem Sound führen. Wir sind ja bei Weitem nicht die einzigen, die das begriffen haben. Doch im Prog.- und Krautbereich kennen wir keine Band, die so arbeitet. Außerdem ist die Assoziation mit dem Sound von Lieblingsbands aus den frühen Siebzigern gewollt und eine schöne Sache.

Vinyl war ein Muss bei dieser Vorstellung von Sound und wir waren richtig begeistert und verblüfft, wie der Sound sich durch das Vinyl im Vergleich zur CDR verändert hatte, als wir das erste mal die Testpressung hörten: Die Höhen weicher und homogener, alles viel verbundener und wie aus einem Guß. Nachdem unerwartet die erste Auflage schnell weg war, haben wir wegen der großen Nachfrage im April 2004 eine leicht veränderte 2. Auflage pressen lassen.

Musiker der ersten Platte:Tommy Gorny (Gitarre/Gesang), Tom Kunkel (Hammond/Synth.), Christian Jäger (Drums), außerdem: Uwe Moldrczyk (Bass, wahwah Gitarre), Thomas Schütz (Bass), Rainer Kühnel (Bass), Jochen Meister (Gitarre), Eric Bläss (Gitarre), Sven Köthe (Gesang).

Die Aufnahmen der ersten Platte sind ausschließlich und immer ohne jegliche Absprache spontan entstanden und keiner hat sich über Stil und Spielweise bewusste Gedanken gemacht. Improvisation bedeutet hier nicht einfach, dass der Gitarrist einen Background für Solos hat, sondern alle Instrumente kreieren gleichberechtigt zusammen Figuren und Themen. Musik aus dem momentanen Gefühl heraus, funktioniert nur, wenn im Augenblick des Spiels alle aufeinander hören und eingehen. Das ist etwas ganz anderes als einen Song abzuspulen und seinen Part möglichst gut zu spielen. Die vier essentiellen Musiker-Kriterien Kreativität, Gefühl, technische Ausführung und Zuhören fallen dabei auf einen einzigen Zeitpunkt und es macht deshalb so viel Spaß zu improvisieren. Da der Zuhörer eine Kopie dieser Augenblicke anhört, kann er unter Umständen diese Echtheit und Freiheit der Improvisation mitspüren. Dies funktioniert nur, wenn man gleichberechtigte und gleichstarke Musiker hat, die ohne viel Klärungsbedarf den selben Sinn für Musik haben. Selbst ein Stück wie „Big Babys Birthday“ das etwas nach Song klingt und aus dieser Reihe zu fallen scheint, hat zwar noch am ehesten Songstrukturen, ist aber 100ig improvisiert und damit etwas völlig anderes als ein auf dem Reissbrett geplanter und eingeprobter Song. Etwas anderes ist das Abmischen und Schneiden, wo wir sehr perfektionistisch mit viel Detailarbeit vorgegangen sind. Ein ganzes Jahr intensive fast tägliche Arbeit steckt da drin und auch die Cover wurden in Eigenregie fotographiert, entworfen und umgesetzt, wenn auch immer wieder Freunde geholfen haben.

Unser Antrieb die Musik zu veröffentlichen ist die Vorstellung, dass da irgendwo ein Musik-Freak sitzt und sich einklinkt in unser Feeling und unseren freien Flug nachempfindet." (Christian Jäger, Frühjahr 2003)










Tommy Gorny - Guitar-Sometimesvocals-Bassguitar und Booking

Instrumente: Fender Strat, Hughes and Kettner Triamp, Crybaby, mxr-phaser, echo.

7 Lieblingsplatten:
1. Genesis: Lamb lies down on Broadway
2. Zappa: Fillmore East 1971
3. King Crimson: Court of the Crimson king
4. Deep Purple: Made in Japan
5. Pink Floyd: Dark side of the moon
6. Hendrix: Band of Gypsies
7. Doors: The Doors








Winnie Rimbach-Sator (seit Mitte 2008 dabei)

Orgel, Keyboards, Effekte

7 Lieblingsplatten:

1. The Mahavishnu Orchestra :The Inner Mounting Flame
2. Led Zeppelin: Physical Graffiti
3. John Scofield feat. Medeski, Martin and Wood : AGoGo
4. Beat Club 21: Mobile Wellness
5. Miles Davis: Kind Of Blue
6. Deep Purple: Made In Japan
7. Thom Yorke: The Eraser







Christian Jäger - Drums, Artwork, Aufnahmetechnik/Mixing und Produktion

Instrumente: Ludwig (schwarz) Baujahr 1968, Ludwig (weiß) Baujahr 1975, Trixon (champagner-sparkle) Baujahr 1964, Bosphorus-Becken

7 Lieblingsplatten:
1. John Coltrane: My Love Supreme
2.Captain Beefheart And His Magic Band: Safe As Milk
3.Tommy Bolin: Whips And Roses
4.Mahavishnu Orchestra: Inner Mounting Flame
5.The Who: Sell Out
6.Zappa: Waka Yawaka
7. Jefferson Airplane: After Bathing At Baxters:







Peter Brettel (seit Ende 2007 dabei)

E-Bass (manchmal auch Gitarre) und Aufnahmetechnik/Mixing,

Instrumente: G&L-Bass, Amp: Peavey-T-Max

7 Lieblingsplatten:
1. Chad Wackerman: Scream
2. Volker Kriegel: Palazzo Blue
3. Allan Holdsworth: Secrets
4. Blood Sweat & Tears: Live
5. Yellow Jackets: Blue Heads
6. Gentle Giant: Octopus
7. Rio Reiser: Rio der Erste








Tom Kunkel:

Orgel-Keyboards (bis Mitte 2008)

Instrumente: Hammond B2, Roland Synth., Marshall Amp

7 Lieblingsplatten:
1. Deep Purple: In Rock und alles andere dieser Band
2. Rainbow: On Stage + Rising
3. Keith Jarrett: The Köln Concert 1975 
4. Brahms: 3. Symphonie
5. Dr. Bremsbacken (Hörspiel)
6. Jimi Hendrix: Live At Montery
7. Glenn Hughes: Play Me Out







Elephant "Moon"

Trompete und Magie

(stellvertretend für all die Musiker, die als Gast oder mehr dabei waren oder sind: Eric Bläß, Petra Magic Klamert, Jochen Meister, Uwe Moldrcyk, Thomas Schütz, Sven Köthe, Daniel Sich...)

7 Lieblingsplatten des Elephanten:
1. Herbie Hancock: Mwandishi
2. Pebbles-Sampler: Vol 3 (The Acid Gallery)
3. Beethoven: Klaviersonate Nr. 32, Op. 111 (da ist der Boogie drin...)
4. Sun Ra Orchestra: Space Is The Place
5. The Who: Live At Leeds
6. Miles Davis: Bitches Brew
7. Billy Cobham: Total Eclipse






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bisherige Gigs von Space Debris:

Neonfest 2005
Burg Domeneck 2005
Michelstadt, Hüttenwerk 2005
Burg Herzberg Festival (Mainstage) 2006
Darmstadt, Öttinger Villa 1 2007
Bad Doberan, Zappanale 2007
Darmstadt, Öttinger Villa 2 2008
Weinheim, Cafe Central 2008
Siegen Belle Epoque 2008
Geel, Belgien De Bogaard 2008
Halle, Objekt 5 2009
Feuerthalen/Schweiz 2009
Bern, Tell Saal 2009
Zürich, Profitreff 2009
Wolfsbehringen/Eisenach an Silvester 2009

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